Simpel und übertragbar. Was ist eigentlich Asset as a Service?
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Simpel und übertragbar. Was ist eigentlich Asset as a Service?

„Einfach gesagt: Das ist das Nutzen von Leistung, ganz ohne selbst etwas besitzen zu müssen.– Mathias Kaldenhoff

Schnell verständlich wird dies an einem simplen Beispiel, wie einer Küchenmaschine. Küchenmaschinen sind für den Endkonsumenten oftmals sehr kostspielige Angelegenheit, ebenso wie Industriemaschinen in der Fertigung. Doch für den Kunden versprechen Sie eine erhebliche Zeiteinsparung und ganz neue Möglichkeiten beim Kochen. Trotzdem hindert der hohe Preis viele Konsumenten vor der Anschaffung einer solchen Maschine, weil sie den tatsächlichen Nutzen für sich selbst noch nicht abschätzen können. Diese Hürde kann durch Asset as a Service überwunden werden. Denn nehmen wir an, all diese Kunden müssten zukünftig nur noch etwas für die Küchenmaschine zahlen, wenn Sie sie auch tatsächlich benutzen.

Dann wäre ein Einstieg plötzlich niedrig, weil das Risiko einer Fehlinvestition gegen Null läuft.

Auf Herstellerseite besteht nun ebenfalls ein Interesse daran, dass die Küchenmaschine möglichst häufig genutzt wird. Nach Möglichkeit natürlich jeden Tag. Das heißt, Hersteller werden Methoden entwickeln, um Kunden für die Nutzung zu begeistern. So entstehen mehr und mehr Services und vor allem vielseitige Möglichkeiten für die Kunden. Schlagartig haben wir eine Win-Win-Situation: Kunden genießen eine Küchenmaschine für einen geringen Einstiegspreis und der Hersteller hat einen engen, dauerhaften Kontakt zu seinem Kunden etabliert.
„Asset as a Service — Neues Finanzierungsmodell für Industrieanlagen und Maschinen, welches Unternehmen hilft ihren Maschinenpark risikoreduziert zu erneuern und die Liquidität zu schonen.“ — Michael Thron
Dieses Modell lässt sich auch auf das Thema Fertigung übertragen. Denn auch im Industriegüter-Markt sollte in Abhängigkeit von der Nutzung eines Anlageguts gezahlt, anstatt einer einmaligen, meist hohen Investition. Das bedeutet beispielsweise, dass ich für einen Bagger oder einen Kran, den ich als Bauunternehmen nur geringfügig benötige, auch nur dann bezahle, wenn er tatsächlich auf der Baustelle eingesetzt wird.
Oder für eine Verpackungsmaschine anhand der Verpackungsvorgänge abrechne — so entsteht ein finanzieller Vorteil. Genau an der Stelle sprechen wir von Asset as a Service — sehr geringe Investitionsbeträge für den Kunden, den er zahlt, wenn er eine Maschine oder ein Gerät nutzt. Auf Herstellerseite wiederum, wird ein enger Kontakt zum Kunden etabliert. Des Weiteren können Zusatzservices den Nutzen des Produkts für den Kunden deutlich erhöhen, welches in höherer Nutzung und somit auch in kontinuierlicheren Revenuestreams für den Hersteller resultiert.

Wie Sie mit Asset as a Service Kundenwerte nachhaltig adressieren?